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Herren I: Starke Aufholjagd reicht nicht ganz

TG Biblis – TGB Darmstadt I: 29:27 (16:11)

Am vergangenen Sonntag traten die Herren I der TGB Darmstadt in der Bezirksliga Darmstadt auswärts bei der TG Biblis an. Die Partie begann zunächst ausgeglichen: Nach frühem Rückstand konnten wir durch schnelle Treffer, direkt antworten und kurzzeitig in Führung gehen. Doch bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass wir defensiv nicht konsequent genug agierten und dem Gegner zu einfache Abschlüsse ermöglichten.

Bis zur Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe sich die Gastgeber zunehmend absetzen konnten. Viele Technische Fehler und vergebene Chancen verhinderten, dass wir den Anschluss hielten. Biblis nutzte diese Phase konsequent aus und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Tore aus. Trotz einzelner guter Aktionen gelang es uns nicht, ausreichend Stabilität ins Spiel zu bringen, sodass es mit einem deutlichen 16:11-Rückstand in die Halbzeitpause ging. 

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft jedoch eine klare Reaktion, trotz dem einen oder anderen Ausfall an Spielern auf ihrer Seite. Mit mehr Tempo im Angriffsspiel und einer aggressiveren Abwehr arbeiteten wir uns Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Vor allem in der Phase um die 35. bis 48. Minute gelang es uns, den Rückstand kontinuierlich zu verkürzen, was mit guter Stimmung von der Bank unterstützt wurde. Mehrfach kamen wir bis auf zwei Tore heran und setzten den Gegner zunehmend unter Druck. Der Wille das Spiel nochmal zu drehen war bei der ganzen Mannschaft zu sehen. Vor allem unser jüngster Spieler, Johannes Kuhn, konnte durch den Ausfall von Adrian Seltmann, in der zweiten Halbzeit sein Können unter beweis stellen.

In dieser Phase war das Momentum klar auf unserer Seite, doch immer wieder gelang es Biblis, im richtigen Moment zu treffen und den Abstand aufrechtzuerhalten. Trotz großer Moral und Kampfgeist bis in die Schlussminuten fehlte am Ende die letzte Konsequenz, um das Spiel vollständig zu drehen. Der späte Treffer zum 29:27-Endstand änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.

Unterm Strich bleibt eine kämpferisch starke zweite Halbzeit, die zeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Gleichzeitig machte die schwache Phase in der ersten Halbzeit den Unterschied aus. Mit mehr Konstanz über die gesamte Spielzeit wäre in diesem Spiel definitiv mehr möglich gewesen.

Es spielten:
Sebastian Koch (2), Björn Stoll, Luca Matschat (10), Johannes Noah Kuhn (4), Leo Kiso (1), Balte Johnen (2), Julian Tröller (3), Sören Laing (3), Adrian Seltmann, Michael Solzbacher (2), Felix Siebel, Sebastian Hüpping und Carsten Bruchwalski.

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