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TGB trotz kämpferischer Leistung knapp geschlagen

Nach einem ernüchternden Spiel gegen Erbach am Samstagabend stand die TGB vor einer neuen Herausforderung gegen den starken Gegner TV Lampertheim. Trotz personeller Engpässe durch Krankheit und Verletzung, wollte das Team an die erfolgreichen ersten Spiele anknüpfen und wichtige Punkte mitnehmen.

Der Start verlief ausgeglichen (3:3), doch die TGB tat sich bereits im Angriff schwer. Dann geriet man unter Druck, zu viele Fehler schlichen sich ein und die Konzentration ließ nach, was zu fünf aufeinanderfolgenden Toren der Gegner führte (3:8). Nach einer Umstellung kämpfte sich die TGB langsam zurück und verkürzte auf 10:12 (25. Minute), nicht zuletzt dank des überragenden Torhüters Carsten, der zahlreiche Würfe aus dem Rückraum parierte und sogar freie Würfe vereitelte. Kurz vor Ende der ersten Hälfte schlichen sich noch ein, zwei Fehler ein und zu hastige Abschlüsse ermöglichten den Gegnern weitere Tore, sodass es mit 12:15 in die Halbzeitpause ging.

In der zweiten Hälfte gelangen der TGB zwei schnelle Tore, doch dann zeigte die Abwehr Schwächen und trotz guter Torhüterleistung setzten sich die Gegner mit vier Toren in Folge ab (15:20). Der Druck im Angriff war zu gering, Fehler und Unsicherheiten häuften sich, was den Gegnern in die Karten spielte. Dank einiger guter Chancen der TGB und zahlreicher gehaltener Bälle durch die Torhüter würde der Angriff der Gäste nervös. Die TGB ging auf Risiko und konnte nochmal auf 26:28 heran kommen. Der Kampf zahlte sich jedoch nicht aus. Am Ende sicherten sich die Gegner den Sieg mit einem knappen 26:30.

Insgesamt zeigte die TGB eine schwankende Performance und muss wieder zu ihrer alten Konstanz zurückfinden, insbesondere gegen starke Mannschaften.

3:3 – 3:8 – 10:12 – 12:15 (Hz) – 15:16 – 15:20 – 21:28 – 26:28 – 26:30

Spielerliste: B. Hanses, J. Höß, B. Johnen (1), I. Kalic, D. Kretzler (1), S. Laing (4), B. Mehl (2), F. Siebel (1), A. Seltmann (5), B. Stoll (4), W. Bätz (4), C. Bruchwalski (Tor), V. Vouitchik (Trainer), M. Stettner (Betreuer)

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