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Und täglich grüßt das Murmeltier

Am vergangenen Samstag hatten die Damen 1 die TuS Zwingenberg zu Gast und wollten sich dieses Mal besser präsentieren als beim Hinspiel, bei dem den TGB-Damen durch einen 7m-Wurf für Zwingenberg in der letzten Sekunde der Sieg vergönnt blieb und es nur zu einem Unentschieden reichte.

Die Damen starteten gut in das Spiel, konnten schnell die ersten Tore erzielen und gingen in der 10. Minute mit 5:3 in Führung. Ab diesem Zeitpunkt zog die Torhüterin von Zwingenberg den Damen den Zahn. Viele gut ausgespielte Chancen wurden von ihr pariert, wodurch die TGB Damen ganze 12 Minuten kein Tor mehr erzielten und sich Zwingenberg in der 22. Minute eine 5:10-Führung erspielt hatte. Nach dem erlösenden Treffer von Sarah Jakob zum 6:10 lief der Rest der ersten Halbzeit ausgeglichen und die Mädels der TGB verabschiedeten sich mit einem 9:13 in die Halbzeit.

In der Kabine forderte Coach Chris Mentges eine deutlich bessere Abschlussqualität, mehr Zug in die Tiefe und in der Abwehr „Beton anzumischen“. Vor allem aber forderte er, mehr Emotionen in das Spiel zu bringen. Voller Motivation, den Rückstand aufzuholen und das Spiel zu drehen, kamen die Damen daraufhin aus der Kabine. Schließlich hatte dies im Hinspiel schon mal funktioniert, in dem sie einen 6-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit aufholten und das Spiel in den letzten Minuten drehten.

Die Aufholjagd gestaltete sich als Nervenkitzel für die volle Tribüne in der Lichtenberghalle. Zwar verbesserte sich die Abschlussquote deutlich, aber in der Abwehr gelang es kaum, das Gegentor zu verhindern. In der 45. Minute stand immer noch ein 3-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel (19:22). Doch alle glaubten an die eigene Leistung und schließlich erzielte Tina Binder in der 50. Minute den Ausgleichstreffer (23:23), woraufhin die TGB endlich mit 24:23 in Führung ging. Anstatt sich abzusetzen, gelang Zwingenberg aber wieder der Ausgleich und sie drehten die Führung wieder zum 25:26 (53. Minute). Durch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Zwingenberg hatten die TGB-Damen die Chance, das Spiel zu drehen. Diese nutzen sie auch und gingen mit 29:26 in Führung (57. Minute). Man hätte meinen können, dass das Spiel zu diesem Zeitpunkt entschieden sei. Leider agierten die Damen in den letzten Minuten nicht clever genug und so kam es, wie es kommen musste. Wie im Hinspiel erzielte Zwingenberg in den letzten Sekunden den Ausgleich zum 29:29 und die Zeit reichte nicht mehr für einen Gegenangriff.

Obwohl es wieder nur für einen Punkt gereicht hat, können die Damen I stolz auf die zweite Halbzeit sein. Neben dem Ergebnis stand eine geschlossene Mannschaft auf und neben dem Feld, die jedes Tor und jede Aktion gemeinsam gefeiert hat. Das gilt es, in das nächste Spiel gegen Bachgau am 24.02. mitzunehmen.

Wir bedanken uns ebenfalls bei den Fans, die uns lautstark unterstützt haben.

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